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Aktualisiert am
 12.09.2017

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Rubens Geschichte Drucken

Ruben erzählt:

Hallo Ihr Lieben!

Ich möchte meine Familie und mich kurz vorstellen. Mein vollständiger Name lautet Lilac Ruben of Coco Island. Aber wer würde darauf schon hören? Also rufen mich alle "Ruby". Ob ich DARAUF höre, wird von Fall zu Fall neu entschieden.

rubis_story

Ich bin am 13. August 2000 geboren und habe, wie aus meinem Namen zu erraten ist, die Farbe lilac point. Mit 12 Wochen bekam ich eine neue Familie. Dort gab es noch keine anderen Katzen und ich war somit alleiniger Herrscher über Bett und Sofa. Sechs Monate später zog ein kleines blaues Birmamädchen bei uns ein. Meine Dienerschaft hatte sich sagen lassen, daß man Wohnungskatzen nicht einzeln halten sollte. Naja, so bekam ich also vierbeinige Verstärkung. Nach und nach kamen noch ein Mix Kater, ein Somalikater und ein Maine Coon Geschwisterpaar hinzu. Ich hatte also mittlerweile schwer für meine Chefstellung zu kämpfen.

Bis eines Tages der folgenschwere Satz des Hausherren (des zweibeinigen) fiel: "Oder, sollen wir doch züchten?" So schnell haben wir unsere Dosenöffenerin noch nie laufen sehen!! Rann an den PC!!! Im Geheimen hatte sie ja schon lange den Wunsch Katzen zu züchten. Aber jetzt war die Erlaubnis einmal ausgesprochen und konnte nicht mehr zurück genommen werden.

Nun bestand unsere Truppe aus Hl. Birmas, Maine Coon und einem Somali. Na, da brauchte man doch gar nicht zu überlegen, mit welche Rasse da in Zukunft gezüchtet werden sollte. Das denkt Ihr!! Da suchen sich unsere Leute doch "die Somali" aus!! Das kann ich bis heute nicht verstehen!!

Jedenfalls haben wir jetzt also ab und an so kleine neugierige Kobolde im Haus herumwuseln. Natürlich helfe ich bei der Erziehung der Babys. Die Mütter sind ja oft viel zu lasch. Wenn die Kleinen nicht gehorchen, wird gefaucht. Nun gibt es ja unter den Kitten ganz besonders freche, die bekommen auch schon mal eine Backpfeife. Keine Angst, nicht doll. Sonst bekomme ich noch mit den Müttern (der tierischen und menschlichen) Ärger.

Ich selber bin ein gaaanz lieber und meistens ruhiger Zeitgenosse. Manchmal bekomme ich meine "fünf Minuten". Ihr kennt das? Dann benehme ich mich schon mal ein bisschen übermütig. Es kann passieren, daß mein Po den Kopf überholt. Das sieht ziemlich lustig aus. Pst, nicht weiter sagen: Das habe ich mir von den kleinen Wuselmäusen abgeschaut.

Ich schmuse natürlich auch sehr gerne. Nachts schlafe ich am Liebsten im Bett zwischen den Kopfkissen der Dosenöffner. Den Platz verteidige ich ganz vehement, und zwar gegen alle! Da kann kommen wer will, ob Zwei- oder Vierbeiner, so leicht lasse ich mich da nicht vertreiben.

Im Sommer dürfen wir alle wieder in den eingezäunten und katzensicheren Garten. Da freuen wir uns schon irre drauf. Aber im Augenblick sei es zu kalt und naß, sagt unser Frauchen. Die ist immer so ängstlich! Na, dann tun wir ihr eben den Gefallen und warten auf wärmere Temperaturen, bevor unsere Truppe wieder die Beete unsicher macht und sich bei der Schmetterlingsjagd fit hält. Ich habe läuten hören, (manchmal belausche ich unsere Leute, damit man weiß, was so abgeht), daß wir im Garten einen großen Kratzbaum bekommen sollen. Über die endgültige Größe sind sich die Parteien aber noch nicht einig. Da darf man wohl gespannt sein.

Erstmal gibt es im Frühjahr wieder diese furchtbar anstrengenden Kitten. Da wartet wieder eine Menge Arbeit auf mich!

 

 

 
 
 
 

 

05.03.2017
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